Beste Online-Casinos ohne OASIS in der Schweiz
Lizenz, Sperrliste, Einzahlungen und Auszahlungen richtig einordnen, statt sich auf Werbeversprechen zu verlassen.

Inhaltsverzeichnis
- Was „ohne OASIS“ in der Schweiz tatsächlich bedeutet
- Seriös und legal: Woran du ein Schweizer Online-Casino erkennst
- Casino ohne OASIS: Die Schweizer Sperrliste ist der entscheidende Unterschied
- Einzahlen ohne OASIS: Paysafecard im Schweizer Alltag
- PayPal und Paysafecard: Was bei „ohne OASIS“ wirklich zählt
- Schweizer Online-Casinos ohne OASIS: Lizenz statt Werbeversprechen
- No-Deposit-Bonus ohne OASIS: Erst die Bedingungen lesen
- Mit nur einem Euro einzahlen: Was du vorher kontrollieren solltest
- Gamble Check bei Online-Casinos ohne OASIS
- Schnelle Auszahlung ohne OASIS: Nicht nur auf die Geschwindigkeit schauen
Was „ohne OASIS“ in der Schweiz tatsächlich bedeutet
Der Ausdruck „ohne OASIS“ kommt ursprünglich aus Deutschland. OASIS ist dort mit dem deutschen Spielerschutzsystem verbunden. In der Schweiz funktioniert die rechtliche Einordnung aber anders. Wenn du hier nach Casinos ohne OASIS suchst, geht es deshalb nicht automatisch um ein besonderes Schweizer Lizenzmodell. Der Begriff beschreibt zunächst nur, dass ein Anbieter nicht an dieses deutsche System angebunden ist.
Für Schweizer Spieler ist das allein keine Aussage darüber, ob ein Online-Casino erlaubt ist. Genau da liegt der Haken. „Ohne OASIS“ klingt in der Werbung nach Freiheit und weniger Kontrolle. Rechtlich ersetzt diese Bezeichnung aber weder eine Schweizer Bewilligung noch eine Konzession.
OASIS ist kein Schweizer Gütesiegel
Ich habe früher selbst Begriffe wie „ohne Sperre“ oder „ohne OASIS“ schnell als Hinweis auf einen leichteren Zugang gelesen. Das war ein Fehler. Ein technischer Unterschied bei einer Sperrdatei sagt noch nichts über den Betreiber, den Schutz der Spieler oder die Zulässigkeit des Angebots in der Schweiz aus.
Seit dem 1. Januar 2019 sind Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Das Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen du gegen einen geldwerten Einsatz einen Geldgewinn oder einen anderen geldwerten Vorteil erhalten kannst. Für solche Angebote gilt: Die Durchführung ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig.
Diese Übersicht hilft Ihnen, Online-Casinos ohne OASIS in der Schweiz 2026 gezielt nach ihrem angegebenen ESBK-Lizenzbezug einzuordnen. So erhalten Sie eine sachliche Orientierung für die weitere Auswahl.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern. Dadurch ist der Anbieter einem klar benannten Schweizer Casino-Standort zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch basiert auf einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Der Lizenzbezug verweist damit auf einen etablierten Schweizer Casino-Standort.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken. Der Anbieter ist somit einem konkret benannten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Damit ist der Lizenzbezug einem Schweizer Casino-Standort im Tessin zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Der Anbieter weist damit einen konkret benannten Schweizer Lizenzbezug auf.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos. Der Anbieter ist dadurch einem klar benannten Schweizer Casino-Standort zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Damit ist sowohl der Online-Lizenztyp als auch der zugehörige Schweizer Casino-Standort benannt.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano. Der Lizenzbezug verweist damit auf einen konkret benannten Schweizer Casino-Standort.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden. Dadurch ist der Anbieter einem benannten Schweizer Casino-Standort zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin. Der Anbieter weist damit einen konkret bezeichneten Schweizer Lizenzbezug auf.
Das betrifft auch Online-Casinospiele. Ob ein Angebot sich als „Casinos ohne OASIS“, „Online-Casinos ohne OASIS“ oder als neues Casino ohne OASIS bezeichnet, ändert daran nichts. Der Werbebegriff steht nicht über dem Schweizer Recht.
Was in der Schweiz tatsächlich erforderlich ist
Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Ein Betreiber kann eine Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb zudem nur beantragen, wenn er bereits über eine Konzession für eine stationäre Spielbank verfügt.
Damit wird der entscheidende Punkt klar: Ein ausländischer Anbieter kann sich nicht einfach durch die Bezeichnung „ohne OASIS“ für Schweizer Spieler legitimieren. Auch ein Angebot, das als „beste Online-Casinos ohne OASIS 2026“ beworben wird, bleibt an die Schweizer Vorgaben gebunden, wenn es sich an Personen in der Schweiz richtet.
Die Altersgrenze liegt bei 18 Jahren. Das ist keine optionale Einstellung des Betreibers, sondern gilt für Casinospiele und Online-Spiele allgemein. Ein Angebot, das diese Grenze nicht ernst nimmt, ist damit nicht plötzlich zulässig, nur weil es keine deutsche OASIS-Sperre verwendet.
Warum der Suchbegriff leicht irreführt
Der Begriff vermischt zwei verschiedene Fragen:
- Ist ein Anbieter an das deutsche OASIS-System angeschlossen?
- Darf dieser Anbieter Online-Geldspiele in der Schweiz anbieten?
Die erste Frage kann für deutsche Spieler relevant sein. Für die zweite zählt die Schweizer Rechtslage. Wer nur nach „ohne OASIS Casinos Schweiz“ geht, kann deshalb an Angeboten landen, deren Werbung mehr verspricht, als ihre rechtliche Stellung hergibt.
Ich würde solche Formulierungen als Etikett behandeln, nicht als Nachweis. „Ohne OASIS“ bedeutet nicht automatisch „legal in der Schweiz“. Es bedeutet auch nicht „ohne Spielerschutz“, „ohne Kontrolle“ oder „ohne Sperrmöglichkeit“. Aus dem Begriff allein lässt sich keine dieser Aussagen ableiten.
Schweizer Zugang und ausländische Angebote
Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, führt Sperrlisten gegen nicht bewilligte Online-Angebote und kann den Zugang zu solchen Angeboten blockieren. Das ist der Schweizer Mechanismus, auf den du achten musst. Nicht der Name OASIS entscheidet darüber, wie ein Online-Angebot in der Schweiz behandelt wird.
Darum können auch neue Casinos ohne OASIS für Schweizer Nutzer rechtlich problematisch sein. „Neu“ ist keine Lizenz. „Ohne OASIS“ ist keine Lizenz. Und eine auffällige Werbeaussage ersetzt keine Konzession.
Das gilt ebenso für Listen, die mit „beste Casinos ohne OASIS“ werben. Eine Rangfolge oder ein Gütesiegel aus einer Werbung verändert die gesetzlichen Voraussetzungen nicht. Wenn ein Anbieter Geldspiele anbietet, braucht er dafür die erforderliche Bewilligung oder Konzession.
Was du aus „ohne OASIS“ nicht ableiten solltest
Aus der Bezeichnung kannst du nicht sicher ableiten,
- dass das Casino in der Schweiz zugelassen ist,
- dass Schweizer Spieler dort rechtmäßig spielen dürfen,
- dass der Anbieter einer Schweizer Aufsicht untersteht,
- dass die angebotenen Spiele bewilligt sind,
- dass der Betreiber einen verlässlichen Spielerschutz gewährleistet.
Mehr steckt in dem Ausdruck zunächst nicht. Das klingt weniger spektakulär als die Werbung, ist aber die sauberere Einordnung.
Ich sehe den Begriff deshalb höchstens als Suchbezeichnung für Anbieter, die nicht mit OASIS arbeiten. Für die Schweizer Entscheidung ist er zu ungenau. Entscheidend bleibt, ob ein Online-Casino die schweizerischen Voraussetzungen erfüllt und unter die zuständige Regulierung fällt.
Kurz gesagt: In der Schweiz gibt es nicht automatisch ein eigenes legales Segment der „Casinos ohne OASIS“. Der deutsche Begriff beschreibt keine Schweizer Sondererlaubnis. Für Echtgeldspiele zählen die gesetzlichen Vorgaben, die Konzession und die Zulässigkeit des konkreten Angebots.
Nicht das Etikett zählt. Die Schweizer Rechtslage zählt.
Seriös und legal: Woran du ein Schweizer Online-Casino erkennst
Ich habe mir früher von glänzenden Logos und grossen Versprechen zu schnell den Kopf drehen lassen. „Seriös“ klang damals schon wie ein Gütesiegel. Tatsächlich sagte es nur, dass jemand dieses Wort auf die Startseite geschrieben hatte. Bei einem Online-Casino ohne OASIS ist deshalb nicht der Werbespruch entscheidend, sondern ob sich Betreiber, Bewilligung und Schutzvorgaben nachvollziehbar prüfen lassen.
- Suche nach der Konzessionsnummer im Footer.
- Vergleiche den Betreiber mit der offiziellen ESBK-Liste.
- Achte auf eine klare Identitätsprüfung (KYC).
- Vertraue auf Werbebegriffe wie „ohne OASIS“.
- Akzeptiere glänzende Logos ohne echte Lizenznachweise.
- Ignoriere Widersprüche zwischen Impressum und Lizenzangabe.
Der erste Check: Gibt es eine Schweizer Konzession?
Für Online-Spielbankenspiele ist in der Schweiz eine Konzession erforderlich. Zuständig für die Lizenzierung von Online-Casinos ist die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK. Sie prüft den Antrag eines Casinos. Sind die erforderlichen Kriterien erfüllt, wird die Lizenz ausgestellt.
Die Grundlage ist dabei nicht irgendein Siegel im Footer. Nur eine Schweizer Spielbank mit entsprechender Konzession darf ihren stationären Betrieb um ein Online-Angebot erweitern. Der Bundesrat vergibt die Spielbankenkonzession und legt die Anzahl der Konzessionen fest. Die ESBK prüft die Konzessionsgesuche und überwacht die Schweizer Spielbanken.
Mein eigener Fehler war, eine Lizenznummer einmal als Beweis hinzunehmen, ohne sie weiter zu hinterfragen. Eine Nummer kann seriös aussehen und trotzdem nichts erklären, wenn Betreibername und offizieller Eintrag nicht zusammenpassen. Deshalb würde ich heute so vorgehen:
- Suche im Footer nach der Konzessions- oder Lizenznummer.
- Prüfe, welcher Betreiber hinter der Website steht.
- Vergleiche diesen Namen mit der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK.
- Achte darauf, dass nicht nur ein Logo, sondern eine nachvollziehbare Zuordnung vorhanden ist.
Fehlt die Zuordnung, breche ich den Check ab. Kein Spiel wert.
Betreiber und Website müssen zusammenpassen
Ein casino ohne OASIS seriös zu finden bedeutet für mich nicht, möglichst schnell ein Konto zu eröffnen. Zuerst muss klar sein, wer das Angebot tatsächlich betreibt. Der Name auf der Startseite, im Impressum, in den Geschäftsbedingungen und bei der Lizenzangabe darf nicht widersprüchlich wirken.
Besonders vorsichtig werde ich bei Seiten, die mit „legal“, „ohne Sperre“ oder „Sofortauszahlung“ arbeiten, aber keine klare Betreiberangabe liefern. Solche Begriffe beantworten nicht die wichtigste Frage: Wer trägt die Verantwortung für das Angebot?
Auch eine Schweizer Ausrichtung allein reicht nicht. Ein Schweizer Online-Casino muss die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen; eine lokale Sprache oder eine Darstellung für Schweizer Nutzer ersetzt keine Bewilligung. Ebenso macht eine bestimmte Einzahlungsmethode aus einem ausländischen Angebot kein legales Schweizer Casino. Diesen Punkt habe ich selbst einmal zu locker gesehen, weil die Anmeldung unkompliziert wirkte. Einfach ist nicht dasselbe wie erlaubt.
Was die ESBK tatsächlich überwacht
Die ESBK prüft nicht nur den Antrag eines Casinos. Sie genehmigt auch jedes einzelne Online-Spiel und überwacht unter anderem Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Genau deshalb ist ein Casino ohne OASIS Check mehr als ein Blick auf Bonusbanner oder die Auswahl an Spielen.
Die ESBK überwacht nicht nur den Antrag, sondern auch jedes einzelne Online-Spiel sowie Software, Finanztransaktionen und die Spielerschutzmassnahmen.
Ein seriöses Angebot sollte also erkennen lassen, dass es in einen beaufsichtigten Rahmen gehört. Die Lizenz ist dabei der Einstieg, nicht das Ende der Prüfung. Wenn die Website eine Konzessionsnummer nennt, der Betreiber aber nicht eindeutig feststellbar ist, bleibt der Nachweis unvollständig.
Ich schaue ausserdem darauf, ob die Informationen im rechtlichen Bereich der Website verständlich und konsistent sind. Werden Betreiber, Lizenz und verantwortliche Stelle an verschiedenen Stellen unterschiedlich bezeichnet, ist das ein Warnsignal. Eine professionell gestaltete Oberfläche kann diesen Widerspruch nicht ausräumen.
Spielerschutz vor der Registrierung prüfen
Seriosität zeigt sich nicht nur daran, ob ein Casino Geldspiele anbietet. Die Aufsicht umfasst auch Spielerschutzmassnahmen. Für mich gehört deshalb vor jeder Registrierung die Frage dazu, welche Schutzfunktionen das Angebot sichtbar macht und wie sie erklärt werden.
Wichtig ist zunächst das Alter: Für Casinospiele und Online-Spiele gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Ein legales Schweizer Online-Casino kann daher kein anonymes Echtgeldspiel ohne Identitätsprüfung ermöglichen.
Vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Prüfung mit einem amtlichen Ausweis erforderlich. Das mag beim Einstieg lästig wirken. Ich sehe es inzwischen anders: Wenn eine Seite Identität und Wohnsitz überhaupt nicht prüfen will, spricht das nicht für besondere Freiheit, sondern gegen einen verlässlichen Schweizer Rahmen.
Meine kurze Prüfliste
Bevor ich bei einem Angebot ohne OASIS spielen würde, müssen diese Punkte klar sein:
- Ist der Betreiber eindeutig genannt?
- Gibt es eine Konzessionsnummer der ESBK auf der Website?
- Lässt sich der Betreiber in der amtlichen Aufstellung der ESBK nachvollziehen?
- Ist erkennbar, dass das Angebot für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz bestimmt ist?
- Werden Identitätsprüfung und Spielerschutz nicht versteckt, sondern verständlich erklärt?
- Stimmen Angaben im Footer, im Impressum und in den Bedingungen überein?
Bleibt eine dieser Grundlagen offen, würde ich mich nicht von einer beworbenen Paysafecard-Einzahlung, PayPal-Option oder einer versprochenen schnellen Auszahlung ablenken lassen. Das sind praktische Einzelheiten und ersetzen keine Schweizer Lizenz.
Der Ausdruck „ohne OASIS“ sagt für sich genommen also nichts über die Seriosität eines Casinos aus. Entscheidend sind die Schweizer Konzession, ein überprüfbarer Betreiber und ein Angebot, bei dem Alters-, Identitäts- und Spielerschutz nicht nur als Werbewörter auftauchen. Erst wenn diese Basis stimmt, lohnt sich überhaupt die weitere Prüfung.
Casino ohne OASIS: Die Schweizer Sperrliste ist der entscheidende Unterschied
Als ich zum ersten Mal nach einem „Online-Casino ohne OASIS“ suchte, habe ich den Begriff ziemlich unkritisch übernommen. OASIS klingt nach einer allgemeinen europäischen Sperre für Glücksspielseiten. Ist es aber nicht. OASIS gehört zum deutschen Regelungsumfeld. In der Schweiz entscheidet nicht dieses deutsche System darüber, ob ein Angebot erreichbar ist, sondern die Schweizer Sperrliste.
Das ist kein sprachliches Detail. Wer in der Schweiz nach einem „Casino ohne OASIS“ sucht, meint meistens ein Online-Angebot, das trotz einer Sperre erreichbar bleibt. Dafür muss zuerst geklärt werden, welche Sperre überhaupt gemeint ist.
OASIS ist nicht die Schweizer Sperrliste
Die Schweiz führt eigene Listen für nicht bewilligte Online-Angebote. Zuständig sind dabei die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und die interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa). Beide Behörden können Angebote erfassen, die in der Schweiz nicht bewilligt sind.
Zuständige Behörde ESBK und Gespa
Schweizer Sperrmodell Technische Blockierung durch Fernmeldedienste
Rechtliche Basis Geldspielgesetz (Geldspielverordnung)
Die ESBK kann den Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen ausländischer Anbieter oder von Anbietern mit verschleierter Herkunft sperren. Das betrifft also nicht nur eine bestimmte ausländische Marke. Entscheidend ist, ob das Angebot in der Schweiz zugelassen ist und ob seine Herkunft beziehungsweise sein Betreiber nachvollziehbar ist.
Der Ausdruck „ohne OASIS“ beschreibt die Schweizer Situation deshalb nur ungenau. Ein Angebot kann zwar nicht unter einer deutschen Sperrlogik fallen, aber trotzdem auf einer Schweizer Sperrliste stehen. Umgekehrt sagt die bloße Erreichbarkeit einer Website nichts darüber aus, ob sie in der Schweiz erlaubt ist.
Kurz gesagt: Andere Bezeichnung. Andere Behörde. Andere Rechtslage.
Wie eine Schweizer Zugangssperre funktioniert
Steht ein Spielangebot auf einer Schweizer Sperrliste, wird der Zugang nicht einfach durch einen Hinweis auf der Website beendet. Fernmeldedienstanbieterinnen müssen den Zugang zu gemeldeten Spielangeboten innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen sperren. Dadurch wird die Website aus der Schweiz technisch blockiert.
In der Praxis kann das bedeuten, dass die Seite gar nicht lädt oder dass du auf eine Sperrseite weitergeleitet wirst. Welche Darstellung erscheint, hängt von der technischen Umsetzung des jeweiligen Internetanbieters ab. Der entscheidende Punkt bleibt derselbe: Die Sperre richtet sich gegen den Zugang aus der Schweiz.
Das macht auch die Formulierung „Casino ohne OASIS“ problematisch. Manche Werbeseiten verwenden sie, als wäre eine erreichbare Adresse automatisch ein Vorteil. Eine erreichbare Website kann aber mehrere Gründe haben: Die Adresse wurde noch nicht gemeldet, die Sperre ist technisch noch nicht umgesetzt oder das Angebot nutzt eine wechselnde beziehungsweise verschleierte Herkunft. Keiner dieser Punkte macht das Casino dadurch zu einem legalen Schweizer Angebot.
Ich habe früher Erreichbarkeit mit Verlässlichkeit verwechselt. Das war mein Fehler.
Was eine Umgehung nicht verändert
Wenn ein ausländisches Online-Casino trotz Schweizer Sperrliste erreichbar ist, ändert das nichts an seinem rechtlichen Status. Eine andere Webadresse, eine Weiterleitung oder ein technischer Umweg ersetzt keine Schweizer Bewilligung.
Gerade bei Begriffen wie „ohne OASIS Casino“ oder „Online-Casino ohne OASIS Schweiz“ wird gern der Eindruck erweckt, der Unterschied liege nur in der Technik. Tatsächlich geht es um den Zugang zu einem nicht bewilligten Angebot. Die Sperrliste ist dabei das entscheidende Schweizer Instrument.
Auch die Bezeichnung „ohne OASIS online Casino“ sollte deshalb nicht als Qualitätsmerkmal verstanden werden. Sie sagt weder, dass die ESBK das Angebot akzeptiert, noch dass die Gespa es geprüft hat. Sie sagt lediglich etwas über eine behauptete Abwesenheit aus einem deutschen Sperrsystem aus. Für die Schweiz ist das nicht die maßgebliche Prüfung.
Nicht jede Sperre betrifft dieselbe Person
Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen einer Zugangssperre für ein Angebot und einer Spielsperre für eine Person. Die Schweizer Sperrliste blockiert den Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen. Eine persönliche Spielsperre betrifft dagegen dich als Spieler.
Spieler können sich temporär oder permanent selbst sperren lassen. Diese Sperre gilt über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos. Sie ist also nicht bloß an eine einzelne Website gebunden. Wer sich selbst sperren lässt, kann nicht einfach zu einem anderen konzessionierten Schweizer Casino wechseln und dort weiterspielen.
Persönliche Spielsperre
Eine persönliche Spielsperre betrifft dich als Spieler direkt und gilt über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos. Eine freiwillige Sperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden.
Eine freiwillige Spielsperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden. Das ist etwas völlig anderes als eine technische Website-Sperre. Bei der einen Maßnahme wird ein Angebot aus der Schweiz blockiert; bei der anderen wird der Zugang einer Person zu konzessionierten Schweizer Casinos eingeschränkt.
Diese beiden Dinge werden in Werbetexten manchmal vermischt. Für die eigene Entscheidung ist die Trennung aber wichtig.
Was die Sperrliste für dich praktisch bedeutet
Wenn du nach einem „Casino ohne OASIS 2026“ suchst, solltest du den Begriff gedanklich in eine Schweizer Frage übersetzen: Ist dieses Angebot in der Schweiz bewilligt oder steht es auf einer Sperrliste?
Eine Website, die sich ausdrücklich als „ohne OASIS Casino Schweiz“ vermarktet, liefert damit noch keine Antwort. Der Ausdruck kann eine deutsche Regelung meinen, während die Schweizer Zugangssperre vollständig außen vor bleibt. Auch die Varianten „Casino online ohne OASIS“ oder „beste Online-Casinos ohne OASIS“ ändern daran nichts.
Bei einem gesperrten ausländischen Angebot solltest du außerdem nicht davon ausgehen, dass eine offene Startseite dauerhaft erreichbar bleibt. Die ESBK kann den Zugang sperren, und die Internetanbieter müssen gemeldete Angebote innerhalb der vorgesehenen Frist technisch blockieren. Eine kurzfristige Erreichbarkeit ist daher kein verlässliches Signal.
Noch etwas wird gern übersehen: Eine Spielsperre gilt in der gesamten Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Wer persönlich gesperrt ist, sollte deshalb nicht nach einem vermeintlichen Ausweichportal suchen. Der Name des Casinos oder die verwendete Webadresse ändert nichts an der persönlichen Sperre.
Die Schweizer Logik ist damit ziemlich klar: Nicht der Begriff OASIS entscheidet, sondern die Schweizer Sperrliste und die konkrete Art der Sperre. Wer das auseinanderhält, fällt weniger leicht auf Werbung herein, die technische Erreichbarkeit als rechtlichen Vorteil verkauft.
Einzahlen ohne OASIS: Paysafecard im Schweizer Alltag
Bei der Suche nach einem „Casino ohne OASIS mit Paysafecard“ steckt meist ein praktischer Wunsch dahinter: Du möchtest einzahlen, ohne deine Bank- oder Kreditkartendaten direkt beim Betreiber zu hinterlegen. Paysafecard wirkt dafür auf den ersten Blick unkompliziert. Der entscheidende Punkt bleibt aber derselbe: Eine Zahlungsart sagt nichts darüber aus, ob das Online-Casino in der Schweiz zugelassen ist.
Ich habe früher genau solche Versprechen zu schnell miteinander verknüpft. Stand dort „Paysafecard“ und „ohne OASIS“, klang das für mich nach einer passenden Lösung. Tatsächlich beschreibt der erste Begriff nur den Zahlungsweg, der zweite eine Bezeichnung für die fehlende Anbindung an ein bestimmtes Sperrsystem. Beides ersetzt keine Schweizer Bewilligung.
Paysafecard ist kein Freipass
Mit einer Paysafecard bezahlst du über einen vorausbezahlten Code. Das kann für manche Spieler angenehmer sein als eine direkte Belastung des Bankkontos. Für die rechtliche Einordnung des Angebots ist diese Entscheidung jedoch nicht ausschlaggebend. In der Schweiz dürfen Online-Spielbankenspiele nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden.
Das gilt unabhängig davon, ob du mit Paysafecard, PayPal oder einer anderen Methode einzahlen möchtest. Auch die Formulierung „Online-Casino Paysafecard ohne OASIS Einzahlung“ verändert daran nichts. Ein Anbieter wird nicht dadurch zu einem Schweizer Casino, dass er einen bekannten Zahlungsdienst akzeptiert.
Kurz gesagt: Zahlungsweg getrennt prüfen.
Was du vor dem Einzahlen kontrollierst
Bevor du einen Code kaufst oder auf einer fremden Plattform einlöst, schaue ich zuerst auf die Angaben des Betreibers. Ein lizenziertes Online-Glücksspielportal nennt normalerweise seine Lizenznummer im Fußbereich der Website. Diese Nummer ist kein Qualitätssiegel für jedes Detail, aber sie liefert einen konkreten Ansatzpunkt für die weitere Kontrolle.
- Ist der Betreiber eindeutig im Impressum genannt?
- Ist eine gültige Konzessionsnummer der ESBK vorhanden?
- Stimmt der Betreiber mit der amtlichen ESBK-Liste überein?
- Ist die Altersprüfung (18+) klar ersichtlich?
Danach gehört der Betreiber in die öffentlich einsehbare amtliche Aufstellung der Eidgenössischen Spielbankenkommission. Fehlt der Eintrag oder lässt sich die Angabe nicht eindeutig zuordnen, würde ich dort keine Einzahlung vornehmen. Das gilt auch dann, wenn die Seite professionell aussieht, Paysafecard prominent anzeigt oder mit besonders einfachem Zugang wirbt.
Für alle Casinospiele und Online-Spiele gilt in der Schweiz zudem eine Altersgrenze von 18 Jahren. Ein Angebot, das diese Vorgabe nicht klar berücksichtigt, ist für mich bereits beim ersten Prüfschritt erledigt.
Warum der Code nichts am Betreiber ändert
Bei einer Paysafecard steht der Zahlungsdienst im Vordergrund, nicht deine Bankverbindung. Das kann den Eindruck vermitteln, die Einzahlung sei vom Casino getrennt. Praktisch bleibt der Betreiber aber derjenige, der das Spielangebot bereitstellt und die Zahlung annimmt. Der Code macht aus einem nicht zugelassenen Anbieter keinen bewilligten Anbieter.
Darum würde ich auch bei Suchbegriffen wie „Casino mit Paysafecard ohne OASIS“ nicht nur auf das Logo des Zahlungsdienstes achten. Entscheidend sind die Schweizer Konzession, die nachvollziehbare Lizenznummer und der Eintrag bei der ESBK. Erst wenn diese Punkte stimmen, ergibt es Sinn, die verfügbaren Zahlungswege miteinander zu vergleichen.
Und wenn PayPal angeboten wird?
Dasselbe Prinzip gilt bei PayPal. Ein „Online-Casino mit PayPal ohne OASIS“ kann zwar eine bestimmte Zahlungsoption anbieten, daraus folgt aber keine Schweizer Zulassung. PayPal und Paysafecard sind technische beziehungsweise praktische Zahlungswege. Sie beantworten nicht die Frage, ob der Betreiber Schweizer Online-Spielbankenspiele rechtmässig anbieten darf.
Ich würde deshalb nicht zuerst fragen, welche Methode am bequemsten ist. Zuerst muss feststehen, mit wem du es zu tun hast. Erst danach ist die Entscheidung zwischen Paysafecard, PayPal oder einer anderen unterstützten Methode überhaupt sinnvoll. „Ohne OASIS“ bleibt dabei eine Werbeformulierung, keine Bewilligung.
Der Code ist schnell gekauft. Die Prüfung vorher ist wichtiger.
PayPal und Paysafecard: Was bei „ohne OASIS“ wirklich zählt
PayPal und Paysafecard tauchen bei der Suche nach einem „Online-Casino ohne OASIS“ oft als Erstes auf. Ich verstehe den Gedanken: Eine vertraute Zahlungsart wirkt wie ein Stück Kontrolle. Bei Paysafecard bleibt das Guthaben vom Bankkonto getrennt, PayPal kennt man aus vielen anderen Situationen. Ich habe selbst schon eine Zahlungsoption mit Sicherheit verwechselt. Das war ein Fehler.
Die Zahlungsart sagt nämlich nichts darüber aus, ob das Casino in der Schweiz zulässig ist. Ein Online-Casino mit Paysafe ohne OASIS kann technisch eine Paysafecard-Einzahlung akzeptieren und trotzdem keine Schweizer Bewilligung besitzen. Dasselbe gilt für ein Online-Casino mit PayPal ohne OASIS. PayPal oder Paysafecard sind keine Konzession und ersetzen keine Prüfung des Betreibers.
Was Paysafecard tatsächlich klärt
Bei einem Paysafecard-Casino ohne OASIS geht es zunächst nur um die praktische Abwicklung: Unterstützt die Plattform diesen Zahlungsweg, wird der gewünschte Betrag akzeptiert und gelten dafür eigene Identitäts- oder Transaktionsregeln? Diese Fragen können je nach Anbieter unterschiedlich beantwortet werden. Eine allgemeine Verfügbarkeit lässt sich daraus nicht ableiten.
Vor der Einzahlung würde ich deshalb nicht nur auf das Paysafecard-Symbol achten. Entscheidend ist, ob die Website ihre Betreiberangaben offenlegt und eine Konzessionsnummer der Eidgenössischen Spielbankenkommission nennt. Die Lizenznummer befindet sich normalerweise im Fußbereich eines lizenzierten Online-Glücksspielportals. Zusätzlich sollten autorisierte Betreiber in der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK erscheinen.
Wichtiger Check Prüfe immer zuerst die Schweizer Konzession und den Betreiber, statt dich auf die Zahlungsart oder Werbebegriffe zu verlassen.
Der Gutschein macht das Angebot nicht anonymer. Für ein Online-Spielerkonto gelten weiterhin die Schweizer Voraussetzungen: Du musst volljährig sein und Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben. Eine Zahlungsart hebt diese Bedingungen nicht auf.
PayPal ist ebenfalls kein Gütesiegel
Bei einem Casino mit PayPal ohne OASIS entsteht leicht der Eindruck, PayPal habe den Anbieter bereits geprüft. Das würde ich nicht voraussetzen. PayPal ist ein Zahlungsdienst, keine Schweizer Casinoaufsicht. Auch ein PayPal-Casino ohne OASIS muss daher separat auf seine Bewilligung und den Betreiber kontrolliert werden.
Wichtig ist ausserdem, ob der konkrete Zahlungsweg tatsächlich für dein Konto angeboten wird. Logos auf einer Startseite sind keine verbindliche Zusage. Manche Zahlungsarten werden erst nach der Registrierung angezeigt, andere können von einer Identitätsprüfung oder vom Wohnsitz abhängen. Ich würde deshalb keine Einzahlung allein deshalb vornehmen, weil PayPal oder Paysafecard irgendwo abgebildet ist.
Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel und überwacht neben der Software auch Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Genau diese Aufsicht ist der relevante Unterschied zwischen einem regulierten Schweizer Angebot und einer Seite, die nur mit einer bestimmten Zahlungsart wirbt.
Meine kurze Prüfung vor dem ersten Geld
Ich gehe bei beiden Zahlungswegen in derselben Reihenfolge vor:
- Betreiber und Konzessionsnummer im Impressum oder im Fußbereich prüfen.
- Den Betreiber in der amtlichen ESBK-Aufstellung suchen.
- Kontrollieren, ob das Konto nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet wird.
- Erst danach in der Kasse nach PayPal oder Paysafecard sehen.
- Vor der Einzahlung die Bedingungen für Einzahlungen, Auszahlungen und Verifikation lesen.
So bleibt die Reihenfolge klar: Erst die Zulässigkeit des Casinos, dann die Zahlungsart. PayPal kann bequem sein, Paysafecard kann praktisch wirken. Beide entscheiden aber nicht, ob ein Angebot in der Schweiz legal betrieben wird. Das ist der Punkt.
Schweizer Online-Casinos ohne OASIS: Lizenz statt Werbeversprechen
Wenn ein Angebot mit „schweizerisch“ wirbt, schaue ich nicht zuerst auf das Design oder auf ein Schweizer Kreuz im Banner. Entscheidend ist, ob dahinter eine Schweizer Spielbank mit entsprechender Konzession steht. Für Online-Spielbankenspiele gilt in der Schweiz eine klare Vorgabe: Sie dürfen nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden.
Das ist der Punkt, an dem viele Werbeversprechen zu wenig sagen. Ein Anbieter kann sich an Schweizer Spieler richten, deutschsprachige Inhalte anbieten oder mit dem Ausdruck „ohne OASIS“ Aufmerksamkeit erzeugen. Dadurch wird er noch nicht zu einem Schweizer Online-Casino. Eine ausländische Erlaubnis ersetzt keine Schweizer Konzession.
Was „schweizerisch“ konkret bedeutet
Für mich gehören drei Dinge zusammen:
- der Betreiber ist eine konzessionierte Schweizer Spielbank;
- die Lizenzierung des Online-Angebots fällt in den Zuständigkeitsbereich der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK);
- das Spielerkonto wird nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet.
Gerade der dritte Punkt wird in Werbetexten gern klein gehalten. Ein Schweizer Online-Casino richtet sich nicht einfach an jede Person, die von irgendwo auf die Website zugreift. Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in der Schweiz gehören zur Voraussetzung für das Online-Spielerkonto. Dazu kommt die Altersgrenze von 18 Jahren.
Ich habe früher selbst zu stark auf die Aufmachung eines Angebots geachtet. „Schweizer Casino“ stand groß da, also nahm ich an, die rechtliche Seite werde schon passen. Das war kein Beweis, sondern nur Werbung.
Lizenz vor Etikett
Bevor du ein Konto eröffnest, sollte die Verbindung zur Schweizer Konzession nachvollziehbar sein. Die ESBK ist die zuständige Behörde für die Lizenzierung von Online-Casinos. Genau diese lokale Zuständigkeit unterscheidet ein Schweizer Angebot von einem Portal, das lediglich Schweizer Kunden ansprechen möchte.
„Ohne OASIS“ beschreibt dabei keine Schweizer Qualitätsstufe. Der Ausdruck stammt aus einem anderen regulatorischen Zusammenhang und sagt nichts darüber aus, ob ein Casino in der Schweiz konzessioniert ist. Für Schweizer Nutzer zählt deshalb nicht das Etikett, sondern die überprüfbare Verbindung zu Schweizer Spielbank, Wohnsitzvoraussetzung und ESBK.
Eine konzessionierte Schweizer Spielbank.
Unter Aufsicht der ESBK.
Nur für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.
No-Deposit-Bonus ohne OASIS: Erst die Bedingungen lesen
Ein No-Deposit-Bonus klingt für mich erst einmal angenehm: kein eigener Einsatz, trotzdem ein Guthaben zum Testen. Genau bei solchen Versprechen habe ich früher aber zu schnell geklickt. Der Ausdruck „ohne Einzahlung“ sagt noch nicht, unter welchen Umsatz- und Zeitbedingungen du den Bonus nutzen oder auszahlen lassen kannst.
Bei einem Angebot, das sich als Casino ohne OASIS präsentiert, würde ich deshalb nicht mit der Werbezeile anfangen, sondern mit den vollständigen Bonusbedingungen. Entscheidend ist, ob ein Echtgeldspiel ohne Einzahlung überhaupt zulässig angeboten wird und ob der Betreiber die vorgeschriebene Alters- und Identitätsprüfung einhält. Für Casinospiele und Online-Spiele gilt in der Schweiz ein Mindestalter von 18 Jahren. Ein anonymes Echtgeldspiel ist bei einem legalen Schweizer Online-Casino nicht vorgesehen.
Auch der Begriff „No Deposit“ kann vieles offenlassen. Lies nach, für welche Spiele der Bonus gilt, wann er verfällt und welche Umsatz- und Zeitbedingungen daran hängen. Wenn diese Informationen nur schwer auffindbar sind oder widersprüchlich formuliert werden, ist das für mich kein kleiner Schönheitsfehler. Dann fehlt eine wichtige Grundlage für eine vernünftige Entscheidung.
Konkrete Bonuslisten lassen sich ohne aktuelle, überprüfbare Betreiberangaben nicht seriös erstellen. Auch Cashback-Aktionen sind kein verlässlicher Ersatz: In einem einzelnen fachbezogenen Überblick werden Beträge bis zu 2.000 € täglich oder wöchentlich genannt, abhängig von Bedingungen und Spielniveau. Das ist keine allgemeine Marktregel.
Mein einfacher Check vor der Registrierung:
- Bedingungen vollständig lesen, nicht nur den Werbesatz;
- Alters- und Identitätsprüfung nachvollziehen;
- Umsatz- und Zeitbedingungen klar erkennen;
- Bonus nur als mögliche Promotion betrachten, nicht als Gewinnversprechen.
Erst lesen. Dann entscheiden.
Mit nur einem Euro einzahlen: Was du vorher kontrollieren solltest
Eine besonders kleine Einzahlung klingt erst einmal vernünftig. Ich habe selbst schon auf einen niedrigen Einstiegsbetrag geschaut und dabei den wichtigeren Punkt übersehen: Die Höhe der Einzahlung sagt nichts darüber aus, ob das Casino in der Schweiz legal angeboten wird. Auch ein Angebot, das sich als Casino „ohne OASIS“ bezeichnet, wird dadurch nicht automatisch zulässig.
Für Online-Spielbankenspiele gilt in der Schweiz eine klare Voraussetzung: Sie dürfen nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Der kleine Betrag ändert daran nichts. Deshalb prüfe ich zuerst, wer das Angebot betreibt und ob eine Schweizer Konzession erkennbar ist. Fehlt diese Information oder wird nur mit einer ausländischen Zulassung geworben, wäre das für mich ein Grund, die Registrierung nicht fortzusetzen.
Lizenznummer nicht übersehen
Die Lizenznummer eines lizenzierten Online-Glücksspielportals befindet sich normalerweise im Fußbereich der Website. Dort suche ich nicht nur nach einem auffälligen Siegel, sondern nach einer konkreten Angabe zur Lizenz. Ein Werbesatz wie „sicher“ oder „seriös“ ersetzt diese Information nicht.
Erst danach sehe ich mir die Einzahlung an. Ein niedriger Mindestbetrag kann praktisch sein, bleibt aber eine Geschäftsbedingung des Angebots. Er ist kein Beleg für eine Schweizer Bewilligung und auch kein Beweis, dass ein Casino ohne OASIS hier legal betrieben werden darf.
Mein kurzer Ablauf:
- Betreiber und Schweizer Konzession prüfen
- Lizenznummer im Fußbereich suchen
- Einzahlungsbedingungen erst danach lesen
- Keine Registrierung allein wegen des kleinen Betrags starten
Kleine Einzahlung, große Prüfung.
Gamble Check bei Online-Casinos ohne OASIS
Bei einem „Gamble Check“ schaue ich nicht zuerst auf Banner oder grosse Versprechen, sondern auf die Schutzmechanismen, die sich tatsächlich prüfen lassen. Gerade bei einem Angebot, das mit „ohne OASIS“ wirbt, darf die Werbung nicht vom Spielerschutz ablenken.
Alter und Zugang
Für Casinospiele und Online-Spiele gilt in der Schweiz eine Altersgrenze von 18 Jahren. Eine Plattform sollte deshalb das Alter vor der Kontoeröffnung nachvollziehbar prüfen. Bleibt diese Kontrolle aus oder wird sie nur oberflächlich behandelt, ist das für mich ein klares Warnzeichen. Ein seriöses Angebot lässt Minderjährige nicht einfach bis zur Einzahlung kommen.
Limits müssen sichtbar sein
Ich prüfe ausserdem, ob sich Einzahlungs- und Verlustlimits einrichten lassen. Schweizer Spielbanken müssen tägliche, wöchentliche und monatliche Limits anbieten. Wichtig ist nicht nur, dass irgendwo ein Hinweis dazu steht. Die Einstellungen sollten im Spielerkonto auffindbar sein und eine Begrenzung des eigenen Verhaltens ermöglichen.
Was bedeutet „ohne OASIS“ für Schweizer Spieler?
Es bedeutet lediglich, dass der Anbieter nicht an das deutsche Spielerschutzsystem angebunden ist, sagt aber nichts über die legale Zulassung in der Schweiz aus.
Wie wird der Zugang zu unbewilligten Seiten gesperrt?
Fernmeldedienstanbieter müssen den Zugang zu gemeldeten Angeboten innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen technisch blockieren.
Ersetzt eine schnelle Auszahlung eine Lizenz?
Nein, technische Details wie die Geschwindigkeit von Auszahlungen oder die Verfügbarkeit von PayPal sind keine Ersatznachweise für eine Schweizer Konzession.
Eine Senkung muss sofort gelten; bei einer Erhöhung ist eine Abkühlphase vorgesehen. Genau solche Details sagen mehr aus als ein auffälliges Siegel auf der Startseite.
Verhalten statt Werbung bewerten
Ein weiterer Punkt ist der Umgang mit problematischem Spielverhalten. Spielbanken müssen Spieler bei entsprechenden Anzeichen von sich aus sperren. Ich achte daher darauf, ob die Plattform Informationen zu Selbstsperre, Limits und Hilfsangeboten verständlich erklärt. Wer nur Freispiele und „risikofreies Spielen“ hervorhebt, aber Schutzmassnahmen versteckt, setzt die falschen Prioritäten.
Die ESBK überwacht nicht nur die Software und Finanztransaktionen, sondern auch die Spielerschutzmassnahmen. Für mich bleibt deshalb die einfache Regel: Nicht das Etikett „ohne OASIS“ entscheidet, sondern ob der Schutz im Konto wirklich funktioniert.
Schöne Werbung reicht nicht.
Schnelle Auszahlung ohne OASIS: Nicht nur auf die Geschwindigkeit schauen
„Schnelle Auszahlung“ klingt verlockend. Ich habe solche Versprechen früher zu schnell geglaubt und erst später gemerkt, dass Geschwindigkeit allein wenig über ein Casino aussagt. Entscheidend ist, ob der gesamte Vorgang nachvollziehbar bleibt: Wer betreibt die Plattform? Ist das Angebot in der amtlichen Aufstellung der ESBK zu finden? Und wie werden Finanztransaktionen kontrolliert?
Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel und überwacht dabei auch die Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Das ist für mich wichtiger als ein auffälliger Hinweis auf eine besonders rasche Auszahlung. Eine Plattform kann mit Tempo werben; daraus folgt noch nicht, dass der Betreiber vertrauenswürdig oder in der Schweiz zugelassen ist.
Was ich vor einer Auszahlung prüfe
Zuerst sehe ich mir den Betreiber und die Konzessionsangaben an. Die autorisierten Casino-Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Fehlt ein Anbieter dort, hilft auch eine noch so überzeugende Auszahlungswerbung nicht weiter.
Danach prüfe ich, ob die Angaben auf der Website zusammenpassen: Betreibername, Lizenzhinweis und Informationen zum Auszahlungsvorgang sollten klar auffindbar sein. Unklare Zuständigkeiten sind ein schlechtes Zeichen. Ebenso vorsichtig werde ich, wenn eine Plattform den Eindruck erweckt, eine Kontrolle durch die Schweizer Behörden sei nebensächlich.
Bei einer Auszahlung achte ich ausserdem darauf, ob der Ablauf verständlich beschrieben ist und ob Transaktionen nachvollziehbar behandelt werden. Die Überwachung durch die ESBK umfasst gerade diesen Bereich. Das bedeutet nicht, dass jede Auszahlung sofort erfolgt. Es bedeutet vielmehr, dass die Finanzabwicklung Teil der regulatorischen Prüfung ist.
Mein kurzer Check: erst Betreiber und ESBK-Eintrag, dann die Auszahlung. Nicht umgekehrt.
Ist das Gaming im Online-Casino Schweiz legal und sicher?
Ja, aber nur bei einem Online-Casino, das von einer konzessionierten Schweizer Spielbank betrieben wird. Prüfe die Konzession und ob der Betreiber in der öffentlich einsehbaren amtlichen ESBK-Aufstellung geführt wird.
Ist Online-Glücksspiel in der Schweiz 2026 legal?
Ja, Online-Glücksspiel ist in der Schweiz legal, wenn das Angebot die gesetzlichen Vorgaben erfüllt und von einer konzessionierten Schweizer Spielbank stammt. Ausländische oder nicht bewilligte Angebote können gesperrt werden.
Kann ich auf Casinos in Übersee zugreifen?
Der Zugang kann gesperrt werden, wenn es sich um ein nicht bewilligtes ausländisches Angebot handelt. Die ESBK führt dafür Sperrlisten, und Fernmeldedienstanbieterinnen müssen gemeldete Spielangebote innerhalb der vorgeschriebenen Frist blockieren.
Welche Spiele werden in legalen Online-Casinos angeboten?
Legale Online-Spielbankenspiele dürfen nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Jedes einzelne Online-Spiel muss von der ESBK genehmigt werden.
Was passiert, wenn ich in einem gesperrten Casino spiele?
Ein gesperrtes Casino ist ein nicht bewilligtes Online-Angebot, dessen Zugang blockiert werden kann. Die ESBK kann solche Angebote auf Sperrlisten setzen; daraus folgt nicht, dass sie in der Schweiz zugelassen sind.
Verfasst vom Team von „Onlinecasino Casinos Hub”.
